02./03.06.2014: Konferenz zur Wirtschaftsförderung in Galati, Rumänien
Die Donaustadt Galati ist in einer schwierigen Lage. Die Großindustrie hat viele tausend Arbeitsplätze abgebaut. Aber die Region hat Potenzial. Nur genutzt wird dieses bislang unzureichend. Der Problematik angenommen haben sich nun gemeinnützige Einrichtungen aus Baden-Württember und die orthodoxe Kirche (Initiative "Galati 2020"). Erste Lösungsansätze wurden auf der Konferenz zur Beschleunigung der Entwicklung Galatis diskutiert.
Das Steinbeis-Donau-Zentrum übernahm die Leitung des Workshops "Logistik". Teilnehmer waren u.a. hochrangige Vertreter der Hafenverwaltung, des Industrieparks, der Universitäten - und der orthodoxen Kirche. Beispiele vorgeschlagener Vorhaben der Region: Entwicklung von Logistik-Studiengängen, Vernetzung des öffentlichen Personenverkehrs per Boot und Eisenbahn, Verbesserung der Erreichbarkeit des Donaudeltas für Touristen, Innovationen im Schiffbau.
Weitere zeitgleich ausgeführte Workshops zeigen die Themenvielfalt und gleichzeitig die Schwerpunkte: Tourismus, Lebenslanges Lernen, Bau und Energieeffizienz, Landwirtschaft
Jürgen Raizner rät zur Bildung einer themenübergreifenden Arbeitsgruppe und zur Entwicklung einer Strategie für Stadt und Region Galati. Die einzelnen Projektideen und Vorhaben müssen koordiniert werden. Zudem muss eine breite Unterstützung durch sämtliche Entscheidungsträger der Region geschaffen werden.
Fairventures Worldwide gGmbH und Metropolit Serafim, der rumänisch-orthodoxe Erzbischof für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa, organisierten die Konferenz "Galati 2020". Der Bischof der Diözese Untere Donau, Patriarch Casian, unterstützte die Veranstaltung organisatorisch, war mit großem Interesse dabei - und wird sich weiterhin für die Umsetzung der besprochenen Maßnahmen einsetzen.



